Statuten

I. Name und Sitz

Art. 1

Unter dem Namen Katholischer Frauenbund Sursee und Umgebung besteht in der Pfarrei Sursee ein Verein gemäss Art. 60 ff ZGB.

Er ist eine Sektion des Luzerner Kantonalen Katholischen Frauen-bundes (KKFL) und damit des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF).

 

II. Ziel und Aufgabe

Art. 2

Der Katholische Frauenbund Sursee und Umgebung gestaltet das Leben in der Pfarrei und der Gemeinde aktiv. Wir vernetzen uns zur Erfüllung unserer vielfältigen Aufgaben mit anderen Vereinen, Ge-meinden und der Kirche.

Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der Frau in ihrem gesell-schaftlichen Umfeld (Bildung, Politik, Familie…)

 

Art. 3

Der Katholische Frauenbund Sursee und Umgebung

-       ermutigt zu selbstbewusstem und eigenständigem Frau-Sein

-       bietet alljährlich ein breites Kurs- und Vortragsprogramm

-       schafft vielfältige Begegnungsmöglichkeiten und engagiert sich in der oekumenischen Zusammenarbeit

-       erfüllt soziale Aufgaben in Pfarrei und Gemeinde

-       unterstützt Frauen in Gesellschaft, Staat und Kirche mitzuarbeiten und mitzuentscheiden

-       setzt sich mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander

 

Art. 4

Die Tätigkeit des Frauenbundes erfolgt im Sinne der Freiwilligen-arbeit. Spesen werden vergütet.


III. Mitgliedschaft

Art. 5

Mitglied des Katholischen Frauenbundes Sursee und Umgebung kann jede Frau werden.

 

Art. 6

Der Jahresbeitrag wird an der Generalversammlung festgelegt. Darin sind die ordentlichen Beiträge an den Kantonalen Katho-lischen Frauenbund und den Schweizerischen Katholischen  Frauenbund enthalten.

 

IV. Mittel

Art. 7

Die finanziellen Mittel werden beschafft durch:

-       Jahresbeiträge der Mitglieder

-       Spenden

-       Beiträge von Institutionen

-       Einnahmen aus Kursen und Veranstaltungen

 

V. Organisation

Art. 8

Die Organe des Vereins sind:

-       die Generalversammlung

-       der Vorstand

-       die Rechnungsrevisorinnen


Art. 9

Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet alljährlich statt. Die Einladung erfolgt schriftlich, mindestens 10 Tage vor Beginn unter Bekanntgabe der Traktanden.

 

Art. 10

Bei Wahlen und Abstimmungen entscheidet das absolute Mehr der anwesenden Mitglieder. Die Abstimmung erfolgt offen, wenn nicht 1/3 der Anwesenden eine geheime Abstimmung  verlangt.

 

Art. 11

Aufgaben der Generalversammlung:

-       Genehmigung des Jahresberichtes und der Jahresrechnung

-       Wahl der Präsidentin/des Präsidiums, der übrigen Vorstandsmitglieder und der Rechnungsrevisorinnen

-       Festsetzung des Jahresbeitrages

-       Behandlung von Anträgen, die 5 Tage vorher schriftlich dem Vorstand einzureichen sind

 

Art. 12

Der Vorstand besteht aus mindestens 9 Mitgliedern und wird von der Präsidentin/dem Präsidium geleitet

-       Der Vorstand bestimmt die Verteilung der Ressort und der Aufgaben unter sich

-       Der Vorstand führt die Beschlüsse der GV aus, erarbeitet und koordiniert das Jahresprogramm und vertritt den Verein nach aussen

-       Der Vorstand ist für die Vereinsführung verantwortlich und bestimmt die Zeichnungsberechtigten

-       Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Eine zweimalige Wiederwahl ist möglich. Die Amtszeit der Präsidentin beträgt maximal 12 Jahre, unabhängig von ihrer vorgängigen Vorstandszugehörigkeit

-       Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist

-       Dem Vorstand steht eine theologische Begleitung zur Seite


Art.13

Die Rechnungsrevisorinnen überprüfen die Jahresrechnung und den Vermögensbestand. Sie verfassen zuhanden der General-versammlung einen schriftlichen Bericht.

 

Art. 14

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen.

 

VI. Schlussbestimmungen

Art. 15

Zur Auflösung des Vereins bedarf es an der Generalversammlung einer Zweidrittelsmehrheit der anwesenden Stimmen.

 

Art. 16

Im Falle der Auflösung des Vereins ist das Vermögen vom Pfarramt werterhaltend anzulegen und zu verwalten. Erfolgt innert zehn Jahren keine Neugründung, so ist das Vermögen dem Pfarramt für Frauenprojekte im Sinne des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes zuzuwenden.

 

Art. 17

Diese Statuten treten mit Genehmigung durch die Generalver-sammlung vom 14. März  2008 in Kraft und setzen frühere oder anderslautende Bestimmungen ausser Kraft.

 

Sursee, 14. März 2008

 

Das Co-Präsidium:

 

Isabella Niederhauser-Küttel

 

Martha Ulrich-Lütolf